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Michael Molsner, geb. am 23. April 1939 in Stuttgart als unehelicher Sohn einer Journalistin, aufgewachsen in Allenstein (Ostpreußen) und Aalen (Baden-Württemberg); nach dem Abitur (1959), einigen Semestern Germanistik und Anglistik an der Universität Heidelberg und einem Redaktionsvolontariat in Aalen war er als Gerichtsreporter in München aktiv, danach folgten redaktionelle und journalistische Tätigkeiten in München, Dortmund, Hamburg und Hannover; er ist nunmehr freier Schriftsteller ( seit 1968 ), war Gründungsmitglied des Verbandes deutscher Schriftsteller (VS) und des SYNDIKATES; er lebte fast 20 Jahre im Allgäu und war dort sechs Jahre lang Gemeinderat seines Heimatdorfes Fischen, seine Kriminalromane standen viermal auf der Jahresbestenliste der Krimi-Kritiker (Deutscher Krimi-Preis); der Kriminalfilm "Tote brauchen keine Wohnung" (1973), der nach seinem ersten Drehbuch für die ARD-"Tatort"-Reihe entstand, wurde 1995 unter den "Top Ten" wiederholt; das Hörspiel "Der Beste im Konzern", das ebenfalls aufgrund seines Manuskriptes entstand, wurde als jahresbeste Mainstream-Produktion der deutschen Rundfunkanstalten empfohlen; er ist verheiratet und lebt und arbeitet neuerdings in Dortmund. 1998 sprach ihm die „Autorengruppe deutschsprachige Kriminalliteratur DAS SYNDIKAT“ den Ehrenglauser „für seine Verdienste um die deutsche Kriminalliteratur“ zu. Romane:
Kriminalromane: Und dann hab ich geschossen (OA, 1968); dass., 2. Aufl. (1974); dass., NA (1979); dass., 3. Aufl. (1988); Harakiri einer Führungskraft (OA, 1969); dass., NA (1980); dass., 2. Aufl. (1982); Das zweite Geständnis des Leo Koczyk (OA, 1979); dass., 2. Aufl. (1984); Tote brauchen keine Wohnung (OA, 1980); Eine kleine Kraft (OA, 1980); dass. unter dem Titel Der schwarze Faktor (NA, 1987); dass., NA (1994); Wie eine reißende Bestie (gemeins. mit: Ein biáchen Spaß; OA, 1981); Die Schattenrose (OA, 1982); tschech. šbers.: St¡n lotosov‚ho kvetu (1986); dass., 2. Aufl. (1987); Ausstieg eines Dealers (OA, 1982); Rote Messe (OA, 1983); dass., NA (1980); dass., 2. Aufl. (1987); Mit unvorstellbarer Brutalität (gemeins. mit: Der weiße Kittel; OA, 1984); Euro-Ermittler: Der Castillo-Coup (OA, 1985); dass., NA (1989); Euro-Ermittler: Gefährliche Texte (OA, 1985); Euro-Ermittler: Unternehmen Counter Force (OA, 1986); Euro-Ermittler: Der ermordete Engel (OA, 1986); Euro-Ermittler: Urians Spur (OA, 1988); Die Eroberung der Villa Hammerschmidt (OA, 1989); Die verbrannte Quelle (OA, 1990); Euro-Ermittler: Bingo für Bozen (OA, 1989); Euro-Ermittler: Dame ohne Durchblick (OA, 1990); Der trojanische Maulwurf (OA, 1990); Der Schrei des toten Kämpfers (OA, 1990); Die Option des Schläfers (OA, 1991); Die Ehre einer Offiziersfrau (OA, 1988); dass., NA (1993); Verschollen in der Honigfalle (OA, 1991); Die Strategie des Beraters (OA, 1992); Ermittlungen gegen Zeus (OA, 1992); Spot auf den Tod (OA, 1997). Starker Zauber (OA 2004) Jugend-Romane: Oli Bär Gwahma (OA, 1979); dass., NA (1974); Auf der Suche nach dem Südland (OA, 1979); Disco Love (OA, 1987); dass., 2. Aufl. (1988); Rettet den Fleck (OA, 1989); Der entgleiste Zug (OA, 1991); dass., NA (gemeins. mit Das Gesetz der Rache; 1992); Das Gesetz der Rache (OA, 1992); dass., NA (gemeins. mit Der entgleiste Zug; 1992); Der Sohn der Zeugin (OA, 1995); Terror im Maghreb (OA, 1996); Menschenhandel in Prag (OA, 1997); Hetzjagd nach Eilat (OA, 1997). Kriminalerzählungen: Ich habe alles gesehen (1976); Ein Unfall wegen Fatima (1979); Etwas ganz Schlimmes (1983); Und willst du nicht mein Bruder sein (1984); Eine Stimme am Telefon (1986); Eine Falle für den Profi (1987); Kräcks Kummer (1988); Die Euro-Ermittler: Tod eines Kunstfreundes (1988); Sandras Glück (1988); Der Resident (1995); Post aus der Kiste (1996); Der Mord an Olof Palme (1998). Jugend-Erzählungen: Ein Unfall wegen Fatima (1979); Ich habe alles gesehen (1976). Sammelbände/Werkausgaben: Das zweite Geständnis des Leo Koczyk (gemeins. mit Tote brauchen keine Wohnung sowie Und dann habe ich geschossen; 1984); Die Schattenrose (gemeins. mit Wie eine reißende Bestie sowie Rote Messe; 1987); Die Eroberung der Villa Hammerschmidt (gemeins. mit Die verbrannte Quelle; 1992). Kriminalhörspiele: Gold unterm Sakko (1970); Wie eine reißende Bestie (1972); Ein bißchen Spaß (1972); Der weiße Kittel (1973); Geständnis ohne Wert (1973); Das zweite Geständnis des Leo Koczyk (1974); Mit unvorstellbarer Brutalität (1975); Etwas ganz Schlimmes (1977); Die Schattenrose (Zweiteiler; 1984); Ausbruch eines Killers (1985); Eine Falle für den Profi (1986); Und dann habe ich geschossen (1986); Dr. Faustus trifft Philip Marlowe in Los Angeles (1989); Straßen des Geldes (1994); Schwarze Hochzeit (1995); Jeder auf eigenes Risiko (1998). Drehbücher Fernsehen: Tatort: Tote brauchen keine Wohnung (1973); Tatort: Das zweite Geständnis (1975); Großstadtrevier: Dame in Not (1988); Großstadtrevier: Sonntagsfrühstück (1989); Peter Strohm: 50 Millionen in kleinen Scheinen (1991); Der Castillo-Coup (gemeins. mit Gaby Kubach; 1991); Wie würden Sie entscheiden?: Zahlreiche Beiträge; Es muß nicht immer Mord sein: Zwei Prozent von zehn Millionen; Oh du fröhliche, Weihnachtskomödie; Stahlnetz: PSI (Idee und Rohdrehbuch). Schallplatten/Cassetten/CDs: (Cass.): Eine Falle für den Profi (1992); Straßen des Geldes (1994); Schwarze Hochzeit (1996). Essays/Aufsätze: Daß ich dich besser hassen kann (1972); Von uns aus gesehen (1976); Die Obszönität der Fakten (1978); Die Trivialität der Träume (1985); Dem Mörder auf der Spur (1986); Chandler & Co. (1986); Dr. Faustus verpaßt Marlowe in Los Angeles (1988); Der nicht-gemeine Mann (1996); Eine Kraft, eine Macht, eine Festung (1996). Die Geburt des deutschsprachigen Kriminalromans aus dem Geist Schwabings (2003). Global Players: Clint und Delon (2004). KulTourführer: Wer wenn nicht Goethe, Prominente im Allgäu (OA, 1998); zusammen mit Elke Wiartalla. Sonstiges: Hannes war kein Raubtier (Erzählung; 1970); Der Beste im Konzern (Hörspiel; 1983); Eine Moschee für Kempten (Essay; 1983); Die Ankunft (Hörspiel; 1996); für "Ein Unfall wegen Fatima" erhielt er den Anerkennungspreis der Kehlheimer Werkstatt (1978); mit "Euro-Ermittler: Der ermordete Engel" belegte er den 3. Platz des Deutschen Krimi-Preises (1987); mit "Euro-Ermittler: Unternehmen Counter Force" ebenfalls den 3. Platz des Deutschen Krimi-Preises (1988); mit "Euro-Ermittler: Urians Spur" und "Die Ehre einer Offiziersfrau" den 2. Platz des Deutschen Krimi-Preises (1989). Schutzumschlag
des Romans "Um alles in der Welt"
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